SK Halle 1946 eV

Teutopokal, 3. Sonderrunde

13 Schachspieler fanden sich wieder zur monatlichen Sonderrunde des Teutopokals ein. Jonas lieferte wiederum eine Schau seines Talentes, alle verlorenen Stellungen (die es durchaus ansehnlicher Zahl gab) noch umzubiegen und damit verlustpunktfrei den ersten Platz zu belegen. Diesmal teilten sich das Treppchen nicht ich und Martin, sondern ich und Mario Ortpaul, mit dem ich glaube ich während des Abends 4 Mal mit wechselndem Erfolg das Vergnügen hatte. Anmerkung an der Stelle: Immer mehr stellt sich für mich heraus, dass der Arena Modus den großen Nachteil hat, dass Spieler der verschiedenen Leistungsbereiche viel unter sich spielen und nur ausnahmsweise mal ein Spieler aus dem oberen Feld einem Spieler aus dem unteren Feld zugelost wird. Ein stinknormales Rundenturnier hat da aus meiner Sicht durchaus den Mehrreiz, dass man gegen Alle einmal gespielt hat.

Dieses Mal durften wir auch wieder ein paar Neulinge begrüßen, Paderborn Power hat sich leider im Chat nicht mit seinem richtigen Namen zu erkennen gegeben, daher können wir nur mutmaßen, dass es sich um einen (starken) Spieler aus dem Paderborner Raum handelt. Er (oder Sie?) belegte dann auch einen Platz im vorderen Feld. Viktor Gieles traute sich erfreulicherweise auch später ins Feld einzusteigen und landete auch direkt einen Sieg gegen Alfred Lendzian, der diesmal leider auch insgesamt keinen guten Tag erwischte. Christian Jackl spielte ein ansehnliches Turnier und auch Ekki Hufendiek konnte diesmal unterm Strich mehr essen, als er kotzen musste ;-). Er belegte immerhin den fünften Platz. Wir spielten dieses Mal ohne die Regel, dass sich die Punkte nach dem 3. Sieg in Serie verdoppeln, das begünstigt Schachspieler mit schwankenden Leistungen. Stefan Masch spielte mal wieder mit und beklagte sich, dass er gegen alle Spieler des Feldes einmal antrefen durfte, außer gegen mich, dem Zweitplatzierten. Holen wir nach Stefan, versprochen.

Versmold hat diese Woche wieder einen Spielabend veranstalten können, die anderen Vereine sind aber noch zurückhaltend mit der Wiederaufnahme des Schachspiels von Angesicht zu Angesicht, daher denke ich dass es gerechtfertigt ist, am 3. Juli eine weitere Sonderrunde des Teutopokals zu veranstalten. Macht euch ein dickes Kreuz im Kalender!

Geschichte des Schacklub Halle, Teil 28

Teil 28 unserer Reihe ist wieder etwas Besonderes: Eine Postkarte aus dem Jahr 1955 von einem gewissen Arthur Blocks aus Werther an Günther Schönwald, in dem sie sich verabreden in Grünwalde. Damals waren selbst stationäre Telefone wohl noch keine Selbstverständlichkeit, von moderneren Kommunikationsmitteln völlig abgesehen, also wurde selbst für die einfachste Kommunikation eine Postkarte geschrieben. Spielmaterial zu transportieren war wohl auch ein wichtiges Thema, ich vermute die Herren fuhren damals mit dem Fahrrad von Werther und Halle nach Grünwalde, was praktischerweise in der Mitte liegt, oder gingen sogar zu Fuß. Wie sich die Zeiten ändern…

Virtueller Teutopokal, 2. Runde

Bei der 2. Ausgabe des virtuellen Teutopokals auf der Lichess Plattform spielte erstmals der vermutlich beste Blitzspieler aus OWL mit. Jonas Freiberger, aka „Mettigel“, sammelte fast doppelt so viele Punkte wie seine Verfolger und gewann das Turnier damit überlegen mit nur einer Niederlage gegen mich in der vorletzten Runde. Auf den Verfolgerplätzen ging es äußerst spannend zu. Den zweiten Platz auf dem Treppchen sicherte ich mir in der letzten Runde mit einem Sieg gegen unseren gern gesehenen Turniergast Christian Jackl aus Herford, weniger als 10 Sekunden vor dem Turnierende. Damit überholte ich ganz knapp noch DJModulo (Martin Schulte), der sich den dritten Platz mit einem bärenstarken Finish (7 Siege aus 7 Partien, wow!) sicherte. Zwei Haller auf dem Treppchen, was will man mehr :-). Erwähnenswert ist noch die starke Leistung des Versmolders Alfred Lendzian auf Platz 5 und  der 8. Platz von Markus Voß, der nur eine halbe Stunde spielte und es in der Zeit irgendwie schaffte, 14 Punkte zu ergattern. Was wäre nur möglich, wenn Du von Anfang an gespielt hättest, Markus. Der 13. Platz des Hallers Nachwuchsspielers Maxim Steffen (alias „Butterkeks“) mit immerhin 3 Siegen gegen nominell deutlich stärkere Konkurrenz freut uns auch sehr. Maxim findet auch im Blitzen so langsam Anschluss an die Spielstärke der Senioren, weiter so!

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer für das tolle Turnier und die launige Atmosphäre in der parallel laufenden Videokonferenz. Es geht das Gerücht um, dass wir uns da manchmal die Züge vorsagen, die Wahrheit erfährt nur, wer sich auch dort einloggt und mitmacht ;-). Die nächste virtuelle Runde findet dann wieder am 1. Freitag des Monats, diesmal also am 5. Juni statt. Jeder ist willkommen!

Corona Jugendtraining SK Halle

Hier ein kleiner Zwischenstand zum virtuellen Jugendtraining des SK Halle: Wir treffen uns weiterhin jeden Freitag um 18:00 virtuell im Zoom Raum. Frank Bergmann, Martin Schulte und ich wechseln uns ein bisschen ab mit den Übungen. Üblicherweise behandeln wir ca. 45 Minunten ein Schachthema und machen gemeinsame Übungen und spielen danach noch 1 Stunde lang ein kleines Turnier. Unten das Ergebnis vom letzten Freitag, Maxim ist den anderen schachlich deutlich voraus (was er auch später im Teutopokal Seniorenturnier zeigte) und gewann deutlich, vor meiner Tochter Lily, die es in ihrer Partie gegen Laurenz schaffte, die gegnerische Dame zu fangen :-).

Wer Lust darauf hat Schach zu üben und zu spielen, ist herzlich willkommen. Auch Jugendliche aus Halle und Umgebung, die bisher keinen Kontakt zum SK Halle hatten und womöglich erst in der Coronazeit ihre Lust am Schach entdeckt haben, dürfen gerne teilnehmen. Schickt einfach eine Nachricht an mich: markus.schirmbeck@sk-halle.de . Ich schicke euch dann den Link zur Konferenz.

Bis nächste Woche!

Info

Immer Freitags ab 18:00 Vereinsabend in unserem Spiellokal

Gäste sind jederzeit herzlich willkommen!

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