SK Halle 1946 eV

Nico Glatt siegt mit 5 aus 5 beim Rapid-ELO am Freitag

Nico Glatt war gestern nicht zu schlagen oder auch nur zu einem Unentschieden zu bewegen. Zum zweiten Mal sicherte er sich damit den Siegerpokal und den Titel „Gentleman 5 aus 5“. Herzlichen Glückwunsch! Zweiter wurde Jeromin Rocklage vom TuS Brake, der nur gegen Nico den Kürzeren zog. Von uns spielten leider nur Florian und Fabian mit. Bei Florian lief es ganz gut: Dritter Platz mit Niederlagen gegen Jeromin und Nico. Fabian konnte zwei Siege feiern und wurde Achter. Leider schrumpft die Teilnehmerzahl des Turniers seit den Sommerferien beträchtlich; daher pausiert das Rapid-ELO am Freitag bis auf Weiteres und wird möglicherweise nächstes Jahr fortgesetzt. Wir planen aber, am 07.11.2026 ein siebenrundiges Schnellschachturnier mit Rapid-ELO-Auswertung zu veranstalten. Details dazu kläre ich in den kommenden Tagen, die Ausschreibung folgt dann zeitnah.

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In der fünften Runde wurde Linus César Demetrio Wendt zu Nico ans Spitzenbrett gespült. Linus spielte zum ersten Mal mit und belegte am Ende den 6. Platz.

Fabian und Florian in trauter Eintracht nebeneinander. Beide konnten ihre Partien gegen Hendrik Pham und Henrik Siebeneck gewinnen.

Der stolze Sieger!

 

Teutopokal im September – Fabian Schlottmann triumphiert in Brackwede

Premiere beim Teutopokal: Erstmals fungierte der Brackweder SK als Gastgeber einer Etappe der beliebten Turnierserie. Im Pfarrgemeindehaus in Bielefeld-Brackwede fanden die Schachenthusiasten hervorragende Spielbedingungen vor. Mit 35 Spielerinnen und Spielern (darunter gleich 10 Vertretungen des ausrichtenden Vereins) war das Blitzturnier hervorragend besucht und bot bis zur letzten Runde spannenden Sport.

Den Tagessieg sicherte sich FM Fabian Schlottmann, dem wir an dieser Stelle auch noch ganz herzlich zum wohlverdienten FM-Titel gratulieren! Er startete das Turnier mit einem „Schweizer Gambit“. Aufgrund von Anreiseschwierigkeiten musste er die erste Runde aussetzen, dann rollte er aber das Feld von hinten auf. Mit einer beeindruckenden Aufholjagd gab er im Anschluss kaum noch Punkte ab – lediglich gegen die FIDE-Meister Milan Kandic und Rafael Torres-Kuckel musste er sich mit einem Remis zufriedengeben.

Auch in der Gesamtwertung baut Schlottmann seine Führung damit weiter aus und sieht bereits wie der sichere Gesamtsieger aus. Er kann sich gedanklich schon einmal einen würdigen Platz für den Teutopokal aussuchen: Sollte er bei einem der beiden verbliebenen Turniere (im Oktober in Halle oder im November in Enger) an den Start gehen, ist ihm die Krone nur noch theoretisch zu nehmen. Auf den weiteren Preisrängen folgen derzeit FM Rafael Torres-Kuckel auf Platz 2 sowie FM Milan Kandic, Nico Glatt und WCM Lilian Schirmbeck auf Platz 5.

Die Gastgeber durften sich nicht nur über eine gelungene Ausrichtung, sondern auch über starke Ergebnisse auf dem Brett freuen:

  • Florian Schreiber (Platz 2): Er spielte ein herausragendes Turnier, landete auf dem zweiten Rang und sicherte sich damit verdient den Geldpreis für den besten Teilnehmer des ausrichtenden Vereins.

  • Ekkehard Neumann (Platz 4): Zeigte eine phänomenale Leistung. Mit einer erspielten ELO-Performance von 2036 ließ er zahlreiche nominell stärkere Akteure hinter sich.
  • Simon Fobel: Ein echtes Ausrufezeichen setzte auch Simon Fobel, der mit einem bärenstarken Turnier satte 72 ELO-Punkte hinzugewinnen konnte!

Für uns verlief der Abend hingegen nicht ganz nach Wunsch. Sowohl WCM Lilian Schirmbeck (Platz 12) als auch Fabian Walter (Platz 33) sind unzufrieden mit ihren Platzierungen. Beim Heimspiel in Oktober wird Wiedergutmachung angestrebt. Schiedsrichter wird dort Christian Jackl sein.

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Nach seinem Einstieg in der zweiten Runde war der Sieg gegen Horst Höcker der Auftakt zu FM Fabian Schlottmanns Aufholjagd, der ihn am Ende an die Spitze führen sollte (Rechts im Bild). Links spielt Lorenz Kowalzik gegen Hendrik Hündlings vom Soester Schachverein eine Partie, die Hendrik am Ende gewinnen sollte.

Blick über das Gesamtfeld. Viel Platz, gute Lichtverhältnisse, bequeme Stühle und haptisch ansprechende Holzfiguren. Was wünscht sich ein Schachspieler mehr :-).

Lily besiegte Nora in der 4. Runde, sonst ging aber nicht besonders viel. 50 Elo Punkte warten darauf in den kommenden Turnieren zurückerobert zu werden.

Marcel Bünker von der SK Nordhorn-Blanke bezwang in dieser Partie gegen Berkan Arslan von Brackweder SK seinen nominell stärksten Gegner.

Gegen Lily in der zweiten Runde war eine der wenigen Partien, die Ekkehard Neumann gestern nicht gewann.

Gegen Jan Amir Schilling lief es dann besser, voller Punkt für Ekkehard!

Kilian Schramm durfte zwischenzeitlich am Spitzenbrett Platz nehmen. Sein Sieg gegen FM Milan Kandic war der Höhepunkt seiner Siegesserie zum Turnierbeginn, dann setzte es allerdings 4 Niederlagen in Serie. Am Ende wurde es der 7. Platz und ein ELO-Gewinn von 31 Punkten.

Die Gesamtwertung Stand September.

Senioren stoppen Siegesserie der Junioren beim Alt gegen Jung

In der Mensa der Gesamtschule Halle (Westf.) fand das traditionsreiche Turnier „Alt gegen Jung beim SK Halle 2026“ statt. Nach drei Erfolgen der Nachwuchsmannschaft in den vergangenen Jahren konnten sich dieses Mal die Routine und Erfahrung durchsetzen: Das Seniorenteam gewann das Duell mit 6:3 und beendete damit die Siegesserie der Junioren. In dem Turnier traten zwei Mannschaften mit jeweils neun Spielern gegeneinander an. Während das Juniorenteam ausschließlich aus talentierten Nachwuchsspielern des SK Halle bestand, erhielten die Senioren starke Unterstützung von befreundeten Nachbarvereinen.

Hochklassige Partien an den Spitzenbrettern Am ersten Brett lieferten sich der Gastspieler Ekkehard Neumann (SK Brackwede) und Florian Schröder, der erstmals das Spitzenbrett des Juniorenteams übernahm, einen packenden Kampf. In einer ausgeglichenen Partie mit Chancen auf beiden Seiten schien der erfahrene Neumann am Ende die Oberhand zu gewinnen. Florian behielt jedoch die Nerven, rettete sich in ein Dauerschach und sicherte den Junioren ein verdientes Remis. Am zweiten Brett ging für Fabian Walter ein Wunsch in Erfüllung: Er durfte gegen den ehemaligen Halle-Spitzenspieler und Vereins-Urgestein Charly Krautkrämer antreten. Nach einem engagierten Spiel setzte sich Krautkrämer schließlich im Endspiel überlegen durch.

Gäste aus Steinhagen und ein geschichtsträchtiges Geschenk Für die Senioren waren auch drei Gastspieler des SK Steinhagen im Einsatz. Jürgen Berg besiegte an Brett 3 den Haller Nachwuchsspieler Benjamin Jahn, der in den Sommerferien noch beim „The Winner takes all“-Turnier beim SK Werther einen (geteilten) Sieg gefeiert hatte. An Brett 4 gab es ein Wiedersehen mit Dieter Ahlemeyer, der viele Jahre lang beim SK Halle aktiv war. Er brachte als besonderes Präsente für seinen ehemaligen Verein einen geschichtsträchtigen Pokal mit, den er vor genau 30 Jahren gewonnen hatte – der SK Halle bedankt sich herzlich für diese schöne Geste! Schachlich ließ Ahlemeyer an Brett 4 nichts anbrennen: Gegen seine englische Eröffnung fand Oleh Skakun kein Mittel, sodass die Partie rasch an den Senior ging. In der Nachbarpartie trennten sich SK-Halle-Ehrenmitglied Uwe Stadie und Olehs Bruder Ihor Skakun Unentschieden.

Junioren punkten an den mittleren Brettern Dass die Junioren den Anschluss nicht verloren, lag an den starken Leistungen von Leon Weber und Finn-Lasse Rückwardt. Weber dominierte an Brett 6 gegen Udo Sandmann, den Vorsitzenden des SK Steinhagen, und feierte einen souveränen Sieg. Auch Finn-Lasse Rückwardt behielt an Brett 7 gegen den Steinhagener Gast Bernd Heidrich die Oberhand und holte den vollen Punkt für das Nachwuchsteam. An Brett 8 wehrte sich Connor Barenberg lange und aufopferungsvoll gegen Walter Lenhard, musste sich am Ende jedoch geschlagen geben.

Generationsduell zum Abschluss Den emotionalen Schlusspunkt der Begegnung lieferte das Duell der Generationen an Brett 9: Hier traf der Ehrenvorsitzende des SK Halle, Emil Schneck, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feierte, auf den jüngsten Teilnehmer des Turniers, den 10-jährigen Tobias Horter. In einer von gegenseitigem Respekt geprägten Partie konnte der Jubilar seine jahrzehntelange Erfahrung ausspielen und den Sieg für die Senioren perfekt machen. Mit dem Gesamtergebnis von 6:3 sicherten sich die Senioren den Turniersieg 2026. Beide Teams blicken auf einen rundum gelungenen, fairen und hochspannenden Turniertag zurück.

Die Partien an Brett 7 und 8: Bernd Heidrich gegen Finn-Lass Rückwardt und Connor Barenberg gegen Walter Lenhard.

Die oberen Bretter: Florian Schröder wehrt sich gegen Ekkehard Neumanns Gewinnversuche, daneben kämpft Fabian Walter gegen Charly Krautkrämer. Dieter Ahlemeyer schaut zu. Der Alt gegen Jung Pokal im Vordergrund bekommt ein neues Gravurschild. Für das Jahr 2026 werden dort die Namen des Seniorteams verewigt.

Das Muswell Hill FIDE Rapid in London

Bei der Planung des Familienurlaubs schauen wir auch immer, was in der zu besuchenden Gegend schachlich im Reisezeitraum so geht. Für die Weltstadt London hätte ich eigentlich mit einem reichhaltigen Angebot gerechnet, denn im Spitzensportbereich kennt man z.B. das „London Chess Classic“, da lag die Erwartung nah, dass es auch im Breitensportbereich ein reichhaltiges Angebot geben würde. Die Annahme erwies sich aber als falsch. Während man beispielsweise in Berlin an fast jedem beliebigen Tag irgendwo mindestens ein Blitzturnier findet, war das Angebot in London ziemlich dünn. Es gab nur eine Möglichkeit während unseres einwöchigen Aufenthalts dort ein Schachturnier zu spielen, und zwar in Muswell Hill, einem nördlich gelegenen Vorort von London. Es wurde parallel ein Rapidturnier (6 Runden 20 Min + 5 Sekunden/Zug) und ein klassisches 2-rundiges Turnier, welches Teil einer Serie war, aber auch für sich alleinstehend gespielt werden konnte. Wir wählten das Rapid. Der Spielort war das lokale Pub dort, das „Clissold Arms“. Das ist laut den von mir dazu befragten englischen Schachfreunden wohl eine sehr typische Örtlichkeit für die englische Amateurschachszene, um Turniere auszutragen oder Trainingsabende abzuhalten. Bei uns in Deutschland ist das Hinterzimmer der Dorfkneipe als Spielort zumindest in unserer Gegend fast ausgestorben, dort spielt das Pub aber als Treffpunkt für soziale Aktivitäten jeglicher Art noch eine zentrale Rolle. Es gab auch einen schönen Biergarten, wo die Angehörigen der Spieler sich die Zeit vertreiben konnten. Das Startgeld war gepfeffert: Mindestens 30 Pfund für jeden, für Nicht-Mitglieder des englischen Verbands gab es sogar noch einen Aufschlag in Höhe von 17 Pfund. Die 5€, die wir im Schachklub Halle für unsere nach Rapid-ELO ausgewerteten Turniere nehmen, erscheinen dagegen als Schnäppchen. Immerhin gab es aber einen Preisgeldfonds in Höhe von 250 Pfund.

Im Teilnehmerfeld selbst gab es grob drei Gruppen. Engländer im Seniorenalter, Ausländer und junge englische Spieler, oft mit Migrationshintergrund (meist russisch oder indisch). Lily und ich sortierten uns mit unseren ELO-Zahlen her oben ein. Die Turnierorganisation war gelinde gesagt nicht besonders professionell. Im klassischen Turnier gab es Paarungen von Anfängern gegen ELO 1800, obwohl in der Ausschreibung stand, dass möglichst gleichstark gepaart werden würde. Es wurde unter falschem Namen gespielt, was dann erst nach der Partie aufgedeckt wurde. Und auch bei uns im Rapid gab es ein Ärgernis: In der 4. Runde verteidigte Lily in der letzten noch laufenden Partie ein für sie schlechteres Endspiel mit Damen und ein paar Bauern auf beiden Seiten. Viele Zuschauer (ich eingeschlossen) standen am Brett, aber der Schiri saß in der Ecke an seinem Laptop. Lily reklamierte dreifache Stellungswiederholung, die Zuschauer bestätigten und erwarteten einen Remisausgang. Der Schiedsrichter erkannte die Reklamation aber zum Erstaunen aller nicht an, da er die Stellungswiederholung nicht mit eigenen Augen gesehen hatte. Auf unseren Protest hin, dass man als Schiedsrichter vor dem Treffen einer solchen Entscheidung allen Indizien nachgehen sollte, die einem zur Verfügung stehen, also in diesem Fall insbesondere die Zeugenaussagen der Zuschauer zu hören, wischte er mit dem generellen Argument vom Tisch, dass Zeugen immer unzuverlässig sind und deren Aussagen daher bei seinen Entscheidungen grundsätzlich keine Rolle spielen können. Eine sehr merkwürdige Auffassung, und das von einem IA, der aber zufällig im selben Club wie der Profiteur der Entscheidung war. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Lily, die bis dahin das Tunier angeführt hatte, wurde dadurch jedenfalls die Möglichkeit genommen das Turnier zu gewinnen. Daher musste ich die Familienehre retten und schaffte das auch, indem ich den Gegner besiegte, der gegen meine Tochter einen vollen Punkt bekam, und am Ende gewann ich auch das Turnier und 100 Pfund Preisgeld. Das war vielleicht das letzte Mal, dass ich mich in einem gemeinsamen Turnier vor meiner Tochter platzieren konnte.

Abgesehen von dieser betrüblichen Erfahrung war es ein schöner Ausflug in die englische Schachwelt. Ich habe viel mit den Einheimischen gequatscht und noch einige interessante Dinge über die Schachszene dort erfahren. Zum Beispiel gibt es nur sehr wenige Turniere in England, bei denen mehrere Tage hintereinander Schach gespielt wird. Entweder spielt man als Team in einer Liga oder Turniere, die über mehrere unzusammenhängende Tage ausgetragen werden, wie bei uns die Stadtmeisterschaften, die aber zumindest in meiner Region nicht mehr den Stellenwert von früher genießen und auch häufig gar nicht mehr ausgetragen werden. Trotzdem ist Deutschland im Vergleich zu England, was Breitenschach angeht, ziemlich gesegnet mit einer lebendigen Szene und reichhaltigen Turnierangeboten auf hohem Niveau. Nicht umsonst kommt die halbe Schachwelt gerne zu Besuch, um die Turniere in Deutschland zu spielen.

Im Clissold Arms Pub hatten auch die Kinks ihren ersten Auftritt, denn die stammen wohl größtenteils aus Muswell. Ein Raum, dessen Wände mit Devotionalien dekoriert waren, erinnert daran.

Die „Lady 5 aus 5“ hat wieder zugeschlagen

Die (kleine) Sommerpause ist beendet. Gestern stand wieder Rapid-ELO auf dem Programm. Die Nachfrage war nicht ganz so groß, wie bei den letzten Ausgaben, aber auch dieses Mal durften wir viele alte und auch einige neue Gesichter begrüßen. Das Turnier bot auch eine Premiere hinter den Kulissen: Zum ersten Mal kam chessprofi.com als Turnierverwaltungssoftware zum Einsatz und hat sich bewährt. Im Vorfeld waren einige Stolpersteine auszuräumen, aber durch die großartige Unterstützung vom Entwickler Can Kiyici gelang dies rechtzeitig. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die hervorragende Zusammenarbeit! In Zukunft werden wir nach und nach die Turnierverwaltung, wo es sich anbietet eine ALLinONE-Lösung zu nutzen, darauf umstellen.

Das Turnier gewonnen hat Lily, sie besiegte nacheinander Bohdan Hetman, Filip Wierzbicki, Nico Glatt, meine schachliche Wenigkeit und in der letzten Runde Maximilian Wolek und sicherte sich mit dieser Maximalausbeute souverän zum zweiten Mal den Zusatztitel „Lady 5 aus 5“. Herzlichen Glückwunsch, dieses Mal gab es auch, anders als beim ersten Mal im letzten Jahr, einen Pokal für diese herausragende Leistung!

Ein Hingucker für die Siegerin!

Zweiter wurde ich nach Buchholzwertung punktgleich vor Nico Glatt. Man könnte auch sagen, dass er zweiter wurde, weil ich ein Armageddon gegen ihn verweigerte ;-). Ich wie er unterlagen gestern jedenfalls nur Lily. Ich hatte dabei aber deutlich mehr Glück, unter anderem gegen Florian Schröder, der mich in in der dritten Runde in Zeitnot aus einer totalen Verluststellung entkommen ließ und dann im Remisstellung auch noch die Zeit überschritt. Für Florian lief danach nicht mehr viel zusammen, es blieb bei den zwei Punkten. Von uns spielten auch noch Martin und Fabian mit, beide mit einem mäßigen Ergebnis.

Lily in der zweiten Runde gegen Filip. Ich siegte am unbesetzten Nebenbrett recht schnell gegen Martin Schulte (im Hintergrund zu erkennen, wie er den Frust über die Niederlage in einer Apfelschorle ertränkt ;-)).

Das erste Mal war Maximilian Wolek vom Blauen Springer Paderborn dabei. Er spielte ein gutes Turnier, hatte aber das Pech in der letzten Runde zu Lily hochgelost zu werden. 2,5 Punkte sind aber trotzdem ein anständiges Ergebnis.

Bei Fabian (hier gegen Bohdan Hetman) lief nicht viel zusammen. In Zeitnot stellte er viele Gewinnstellungen ein. Einmal in der letzten Runde konnte er aber mal eine verwerten und erspielte sich so noch einen Punkt.

Berkan Arslan verlor hier seine Partie gegen Henrik Siebeneck, der sich zwei Punkte erspielte und so langsam im Mittelfeld des Turniers ankam.

Hanno Bloemeke hatte die längste Anreise aus Warburg. Er zeigte gute Ansätze, zu einem Punkt reichte es aber noch nicht. Trotzdem schön, dass du da warst! Nico Kurz war mit seinen 2 Punkten (einer in der Partie gegen Hanno) sicher auch nicht ganz zufrieden.

Weiter geht es am 25.09. an gleicher Stelle, das Septemberturnier ist bei Chessprofi schon angelegt, man kann sich jederzeit anmelden. Wir freuen uns über alle Schachfreunde von nah und fern!

Link zum Augustturnier

Geschichte des Vereins – Ingo-Liste aus 1988

Helmut Erdtmann ist es 1988 gelungen eine (fast) vollständige Ingo Liste der Schachspieler aus OWL zusammenzustellen. Ich weiß nicht, ob die Zahlen damals vollständig analog mit Stift und Papier ausgerechnet wurden, oder ob da schon eine irgendwie geartete elektronische Datenverarbeitung tätig war. Mich würde es interessieren, wie das Ingo System damals in der Praxis funktionierte. Viel Spaß wünsche ich jedenfalls bei der Suche nach alten Bekannten!

Geschichte des Vereins – Verhandlungen mit IGM Vlastimil Hort

Ich habe mal wieder einen alten Ordner aus dem Vereinsschrank gezogen und digitalisiert. Dort fand sich die Korrespondenz mit Vlastimil Hort im Vorfeld zu einer Simultanveranstaltung anlässlich des 750-jährigen Stadtjubiläums von Halle (Westf.), bei der ich als 11-jähriger Nachwuchsspieler auch persönlich anwesend war (aber leider noch nicht mitspielen durfte). Der letzte Brief von Herrn Hort mit der Bestätigung des Engagements fand sich leider nicht in den Unterlagen. Ich finde es vor allem interessant, dass er schriftlich wie mündlich einen sehr ähnlichen Duktus hatte. Man kann sich beim Lesen fast vorstellen, wie er die Wörter spricht und betont.

Info

Immer Freitags ab 18:00 Vereinsabend in unserem Spiellokal

Gäste sind jederzeit herzlich willkommen!

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