SK Halle 1946 eV
Geschichte des Vereins – Kreisklassenmeister 1994: Halle V
ELO-Rapid im Januar – Die „Lady 5 aus 5“ triumphiert
Die Strippen für die Verkabelung unserer elektronischen Bretter wurden gezogen: Es war wieder Zeit für das ELO-Rapid-Turnier. Nach dem unerwartet großen Zuspruch der drei Termine Ende letzten Jahres gibt es dieses Jahr eine Fortsetzung, zunächst für drei Termine bis März, aber sicherlich auch darüber hinaus. 35 Schachfreunde besuchten uns dieses Mal, darunter einige, die ihr erstes Schachturnier am Brett spielten und viel Spaß dabei hatten. Wir waren mit 8 Spielern am Start. Lily hat das Kunststück aus dem vorletzten Turnier wiederholt und 5 aus 5 geholt. Damit wird sie in der nächsten ELO-Liste auch im Schnellschach die 2000 überspringen. Einen wohlverdienten Beifall holte sie sich nach Ende des Turniers bei allen Teilnehmern ab. Florian Schröder belegte mit starken 4 aus 5 Rang 5 und ließ dabei einige nominell stärkere Spieler hinter sich. Auch Oleh spielte stark, 3 aus 5, Rang 8.
In zwei Wochen am 6.2. geht es schon weiter: Gleiche Stelle, gleiche Welle! Wir freuen uns über alle Besucher!
Blick über das Gesamtturnier
Spitzenpaarung in der 4. Runde. Dieses Mal behielt Lily die Oberhand gegen Nico, dem Spezialisten für die schnellen Disziplinen ;-). Alle weiteren Runden konnte er aber für sich entscheiden und sicherte sich mit einem Sieg über Florian Schreiber (Foro unten) in der letzten Runde den zweiten Platz.
In der letzten Runde bekam es Lily mit Marcel Bünker vom SK Nordhorn-Blanke zu tun. Ich weiß nicht in jedem Einzelfall, wo die vereinslosen Spieler alle herkamen, aber unter den Vereinsspielern hatte er sicherlich die weiteste Anreise. Er spielte ein tolles Turnier (ELO-Performance 1708) und belegte am Ende den dritten Platz.
Florian im Duell mit Noah Köhn vom Turm Lage. Neben ihm Oleh mit Bruder Ihor im Rücken im Duell mit Jens Placke.
10 elektronischen Brettern standen dieses Mal 7 nicht-elektronische gegenüber. Mal schauen, vielleicht bauen wir die Zahl der elektronischen noch etwas aus. Man kann wohl 12 in Reihe schalten, das ist, glaube ich, ein guter Zielwert und mittlerweile bei der guten Resonanz des Turniers auch bedarfsgerecht.
Fabian hatte zwar Geburtstag, Geschenke am Brett gab es aber leider nicht ;-).
Maxim spielte ein unauffälliges, aber keinesfalls schlechtes Turnier. Hier reichte Tim Maiwald der gedeckte Freibauer nicht zum Endspielsieg gegen ihn. Die Partie ging Remis aus.
Benjamin erwischte kein überragendes Turnier, aber auch kein katastrophales. Gegen Lotta Kowalzik konnte er die letzte Runde noch gewinnen. Das war die letzte Partie des Abends.
Und ich wurde auch mal fotografiert, wie ich hochkonzentriert das Turnier verwalte. Danke an Viktor für dieses und andere Fotos!
Teutopokal 2026 – Erfolgreicher Start in Lage
Es ist geschafft, die Teutopokalserie ist erfolgreich in die neue Saison gestartet – Und wie! 38 Spieler fanden sich im Gemeindehaus im Zentrum von Lage ein und fanden hervorragende Spielbedingungen vor. Die Schachfreunde von Turm Lage haben bei ihrer Premiere als Gastgeber der Turnierserie alles gegeben, um den Teilnehmern einen schönen Abend zu bieten. Snacks, Getränke, viel Platz und gutes technisches Equipment luden zum fröhlichen Klötzchenschieben ein.
Blick über das Gesamtturnier beim Start einer der ersten Runden. Nur mein Platz vor dem Laptop ist frei.
Gewonnen hat Fabian Schlottmann, gaaaaaanz knapp vor FM Rafael Torres-Kuckel. Ein halber Buchholzpunkt machte am Ende den Unterschied. Fabian führte das Turnier die ganze Zeit an und besiegte alle direkten Konkurrenten um den Turniersieg. Nach einer Niederlage in der 10. Runde gegen Nico Glatt gab er in den letzten beiden Runden auch noch zwei halbe Punkte ab, daher wurde es zum Ende nochmal spannend, der Sieg war aber trotzdem hochverdient. Dritter wurde FM Milan Kandic, bevor auf den Plätze 4-10 an die junge aufstrebende Generation ging, Lily war in dieser Gruppe mit Platz 8 mittendrin. Sie startete bärenstark, besiegte u.a. IM Gerd-Peter Grün und FM Milan Kandic und spielte ganz oben mit. In den letzten 4 Runden war dann aber etwas die Luft raus und es setzte 3 Niederlagen. Bester Spieler des SK Turm Lage wurde Ingo Althöfer auf Platz 17, insgesamt spielten aus Lage beachtliche 11 Spieler mit. Von uns war noch Viktor am Start und belegte am Ende den 31. Rang. Ich wechselte mich auch für eine Runde ein, um die Spielerzahl zu begradigen, merkte aber schnell, dass das bei der Teilnehmerzahl einfach nicht geht.
Die Spitzenbretter, ab Brett 2. An Brett 1 lud in jeder Runde Lorenz zum Kampf sein. Er hatte aus logistischen Gründen einen Stammplatz.
Das Verfolgerfeld
Und schließlich die hinteren Bretter
Neu beim Teutopokal ist die Gesamtwertung der Serie. Nach einem Turnier entspricht sie natürlich dem Turnierergebnis aus dem Januar, das wird sich beim nächsten Turnier dann ändern. Mich sprachen in Lage mehrer Teilnehmer auf Modalitäten der Wertung an. Ich folgere daraus, dass sie doch für viele Teilnehmer interessant ist und bin gespannt wie es am Ende ausgeht, wenn wir beim Weihnachtsturnier in Halle den Teutopokal überreichen :-).
Die Gesamtwertung 2026
Das nächste Turnier ist am 17.02. in Rheda, Anmeldungen nehme ich jederzeit gerne entgegen.
Geschichte des Vereins – Partnerschaft mit dem Post SV Halle
In den 90ern und frühen 2000er Jahren gab es eine Freundschaft mit dem Post SV Halle aus Halle an der Saale. Damals war es wohl üblich zur Bekundung der Verbundenheit Wimpel auszutauschen. Unten findet ihr drei dieser Exemplare sowie ein paar gescannte Fotos, die im Rahmen gemeinsamer Aktivitäten entstanden sind.
Geschichte des Vereins – 3. Platz beim 5. Sparkassen-Schachturnier 1990
Quickstep und Jugendopen kurz vor Weihnachten
Im Dezember haben wir dieses Jahr richtig Gas gegeben: Haller Stadtmeisterschaften im Schnellschach, Rapid-ELO und nun zum Abschluss kurz vor Weihnachten noch ein Jugendopen U12 und ein Quickstep-Turnier. In Halle wurde eine Menge Schach gespielt. Beide Turniere wurden gut angenommen und auch die Kombination passte: Eltern/Trainer im Quickstep, Nachwuchs im Jugendopen war eine viel genutzte Kombination. Das Jugendopen wurde von Martin souverän geleitet, für das Quickstep-Turnier war ich verantwortlich. Auch ein Catering haben wir organisiert. Der unermüdliche Frank bot auf dem Balkon der Mensa Gulaschsuppe, Snacks und Getränke an.
23 Spielerinnen und Spieler beim Jugendopen
Das Jugendopen war auf U12 Spieler beschränkt, damit wir mit verkürzter Bedenkzeit spielen und so 5 Runden an einem Tag anbieten konnten. Von unseren Jugendlichen haben Tobias und Ihor mitgespielt. Tobi kämpfte tapfer, erspielte aber nur einen halben Punkt (und einen kampflosen). Ihor war erfolgreicher, mit 3 Siegen belegte er den 6. Platz im Turnier. Gewonnen hat Maximilian Gorokhoff vom Bielefelder SK. Er gewann alle 5 Partien.
Im Quickstep-Turnier lief es ähnlich gut. In 10 Gruppen (A-J) mit je 4 Spieler (Gruppe J zu sechst) wurde der jeweilige Sieger ausgespielt. Besonders erfreulich aus unserer Sicht sind die Siege von Benni und Fabian, die ihre Gruppe gewinnen konnten. Fabian musste sogar ins Stechen und behielt dort die Nerven. Bennis Vater Steffen spielte auch zum ersten Mal eines unserer Turniere mit. Mit seinem halben Punkt wird er vermutlich seine erste DWZ erspielt haben.
Blick über das Turnierareal: Gute Spielbedingungen für alle Spieler, über Platzmangel beklagte sich niemand.
Benni mit seinem Pokal
Von Fabian gibt es leider kein Foto mit Pokal, weil für seine Gruppe noch kein Pokal bestellt war. Hier ist er aber in seiner Partie gegen Chiddarth Sasikumaran zu sehen, die Remis endete.
Bei der letzten Partie des Turniers ging es in der Gruppe C um den Turniersieg: Insa Marie Schwittay kämpfte Leah Schmidt nieder (beide im Inkrementbereich) und sicherte sich so den Turniersieg.
Der Sieg in Gruppe A ging ebenfalls nach Werther, Ekki vergurkte zwar seine Gewinnstellung in der zweiten Partie gegen Martin Makowski zum Remis, aber 2,5 Punkte reichten am Ende.
Gewonnen haben ferner:
Gruppe A: Ekkehard Hufendiek
Gruppe B: Maximilian Kusche
Gruppe C: Insa-Marie Schwittay
Gruppe D: Karlo Finn Hoffmann
Gruppe E: Benjamin Jahn
Gruppe F: Björn Hüther
Gruppe G: Alexander Lesnik
Gruppe H: Oliver Hartmann
Gruppe I: Ian-Dean Bauer
Gruppe J: Fabian Walter
Bleibt noch Danke zu sagen:
- An Frank Bergmann für die Hilfe beim Auf- und Abbau und das Catering.
- An Martin Schulte für die Turnierleitung des Jugendopens.
- An Thomas Bergmann vom Rhedaer SV, der den Kontakt zur Schlachterei Mix in Rheda herstellte und auch noch den Transport übernahm.
- An den SV Künsebeck und den Rhedaer SV für die Ausleihe der Uhren.
- An die Volleyballer vom SC Halle, die verständnisvoll ihre Trommel temporär einpackten, als wir sie darauf hinwiesen, dass sie doch sehr störte.
- An die Haller Jugendschachler, die nach dem Weihnachtsturnier am Freitagabend noch die Tische der Mensa mit Schachsets pflasterten.
- An die Stadt Halle zur Verfügungstellung der Räumlichkeiten.
- An alle unsere Gäste, die ein faires Turnier ausspielten und ihre Partien teilweise bis zum letzten Inkrement auskämpften. Ihr habt unserem geliebten Schachsport Ehre erwiesen.
Links:
Geschichte des Vereins – Simultan mit Vlastimil Hort
Der untere Artikel erzählt vom Simultan mit Vlastimil Hort in Rheda. Nach seiner Emigration aus der Tschecheslowakei nach Deutschland, hat der damalige Weltklassespieler viele Simultans gegeben. In Halle fand Mitte der 90er auch noch eins statt, ich war als junger Bub persönlich zugegen. Dieses Jahr ist Vlastimil Hort gestorben, die Beerdigung fand Anfang Dezember unter großer Anteilnahme in Prag statt. Artikel des DSB In unserem Archiv habe ich noch die Korrespondenz gefunden, die damals zwischen ihm und Friedhelm Kahmann zur Organisation der Simultanveranstaltung in Halle geführt wurde. Vielleicht werde ich die auch noch einmal heraussuchen und hier etwas aufbereitet veröffentlichen.
Nico dominiert das Rapid-ELO im Dezember
Beim Rapid-ELO am Freitag fanden sich im Dezember 26 Spielerinnen und Spieler in der Haller Mensa zusammen. Einige waren schon zum dritten Mal dabei, es entwickelt sich so langsam ein harter Kern der Rapid-ELO-Liebhaber, den es immer wieder nach Halle zieht. Gestern war es das Turnier von Nico Glatt, 5 aus 5 sprechen eine deutliche Sprache. Tolle Leistung des Nachwuchsspielers aus Stukenbrock! Bester Haller war Martin Schulte auf Platz 7 mit 3 Punkten. Er stand gegen Nico ziemlich gut, aber am Ende…tja, Nico spielt in kurzen Bedenkzeiten einfach sehr ideenreich und fehlerarm.
Aus Martin Schulte gegen Nico Glatt: Weiß hat Vorteil, aber nur Th1 setzt den Angriff fort. Martin spielte Sd1: Falsche Idee, weil zu langsam.
Letzte Runde: Berkin Sekerci spielt gegen Nico Glatt um den Turniersieg, man kann schon auf dem Foto angesichts der weißen Übermacht im Zentrum optisch erahnen: Nico steht schon auf Gewinn.
Das obligatorische Foto von oben. Die Mensa war hübsch weihnachtlich dekoriert, ein Tannenbaum und diverse Weihnachtssterne trugen zur Stimmung bei.
Fabian ließ sich auch von einer harten Arbeitswoche und der kalten Witterung nicht davon abhalten mitzuspielen. Er landete einen Sieg.
Viktor holte zwei Siege.
Florian Schreiber im Brackweder Duell gegen Jan Döller.
Die Serie wird im Januar fortgesetzt, 3 Termine bis einschließlich März haben wir bisher angesetzt: ELO-Rapid am Freitag Q1 2026
Haller Stadtmeisterschaften im Schnellschach 2025
Zum 22. Mal organisierte der Sportpark Halle die Stadtmeisterschaften. Der Deal bei dem Turnier ist der folgende: Der Sportpark stellt die Räumlichkeiten und die Logistik drumherum (Verpflegung, Sportanlagen, Verwaltung der Anmeldungen) und die Sportvereine der Stadt richten in diesem Rahmen ein Turnier ihrer jeweiligen Sportart aus. Wir waren als Schachverein immer dabei. Die ersten Jahre war Dieter Ahlemeyer (der gestern auch wieder mal mitspielte) der Turnierleiter, seit ein paar Jahren übernimmt unser Spielleiter Martin Schulte die Rolle. Der Spielmodus hat sich seit Beginn des Turniers Anfang der 0er Jahre nicht verändert, es wurde immer 15+0 gespielt. Damals in Ermangelung elektronischer Uhren im Verein, mittlerweile aus Tradition. Es gibt Liebhaber des Zeitmodus ohne Inkrement, die Gelegenheiten ihn zu spielen werden zunehmend weniger. Gestern kamen sie aber mal auf ihre Kosten. Vielleicht spielen wir nächstes Jahr sogar mal mit den alten analogen Uhren, mal schauen. 20 Teilnehmer waren kein Rekord, letztes Jahr waren es derer fast 40. Das lag möglicherweise daran, dass es dieses Jahr auf Seiten des Sportparks ein paar organisatorische Schwierigkeiten gab, aufgrund derer das Turnier erst im Dezember stattfinden konnte, anstelle wie sonst üblich im Oktober. Es folgen ein paar Bilder von Frank Bergmann, der kurz als Kiebitz hereinschaute.
Da ich keine sonstigen Pflichten hatte, spielte ich mal wieder mit, wenn auch nicht besonders erfolgreich. 3,5 Punkte waren nicht so dolle.
Gegen Lily musste ich auch antreten. Ich stand, glaube ich, auch ganz gut bis weit ins Mittelspiel. Sie kennt mich und meine Schwächten allerdings zu gut: Taktik übersehen, 1:0 für Lily.
Tobias Horter traute sich: Als mit Abstand jüngster Spieler gab es am Ende zwar keine Punkte, aber jeder fängt mal klein an ;-).
Lily (hier gegen Lotta Kowalzik aus Lage) konnte ihren Schnellschachtakt vom Rapid-ELO vor zwei Wochen nicht ganz halten, 100% wurden es dieses Mal nicht. Am Ende war es der 6. Platz mit 4 Punkten. Sie hatte aber starke Gegner, das passt also schon. Dahinter sieht man Helena Neumann gegen oben erwähnten Dieter Ahlemeyer, gegen den ich auch noch die Ehre hatte antreten zu dürfen.
Martin hatte doppelt so viel Spielmaterial eingepackt, wie am Ende wirklich gebraucht wurde. In den letzten Jahren war seine Erfahrung allerdings, dass trotz mäßiger Voranmeldezahlen dann doch noch viele Schachfreunde sich spontan zur Teilnahme entschlossen, und da wollte er vorbereitet sein. Vorbildlich :-).
Fabian haderte in den ersten Runden sehr mit sich und seinen verpassten Möglichkeiten. Am Ende holte er dann aber doch noch 2 Punkte. Gegen Werner Fechner, der wieder mal mit seinem Brunder Manfred vorbeischaute, setzte es in der ersten Runde allerdings eine Niederlage.
Gewonnen hat das Turnier Florian Schreiber mit starken 6 Punkten. Herzlichen Glückwunsch nach Brackwede! Weiterhin gewannen noch hübsche Pokale: Nico Glatt (<1800 DWZ) , Adam Popkiewicz (Jugend) und Dieter Ahlemeyer (<1600 DWZ).
Vielen Dank allen Besuchern und Teilnehmern des Turniers. Nächstes Jahr ist eine weitere Auflage vom Sportpark fest eingeplant, die dann auch wieder früher im Jahr stattfinden wird (vermutlich Oktober). Wir informieren, sobald die Rahmendaten festgezurrt sind. Beim SK Halle steht noch am nächsten Freitag das Rapid-ELO-Turnier an und am 20. Dezember das Quickstep-Turnier und das Jugendopen. Ausschreibungen finden sich in der Terminrubrik unserer Website. Anmeldungen zu allen Turnieren nehme ich gerne entgegen.








































